Was bleibt, wenn nichts mehr ist? Wohin rettet sich die Menschheit dann? Fragen, die sich die isländische Lyrikerin Steinunn Sigurðardóttirs in ihrem Gedichtband „Nachdämmern“ stellt. Mit den schmelzenden Gletschern ihrer Heimat vor Augen. Die Schauspielerin Gabriele Brüning und die Tänzerin Katrin Banse haben sich unter anderem von Sigurðardóttirs' melancholischer, kraftvoller und dramatisch aktueller Poesie zu ihrem neuen Abend DAS ENDE DER EWIGKEIT inspirieren lassen. Einer Reflexion über die ökologische Katastrophe der Gegenwart – und Fragen jenseits der Biosphäre. Die schwindenden Eismassen stehen für Zerfall, Transformation und unsere Endlichkeit. Sie sind aber auch Sinnbild für politische Untätigkeit. Fordern dazu auf, das Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft neu zu denken. Sprechend, singend und tanzend lassen Brüning und Banse eindringliche Literatur lebendig werden.
Von und mit Gabriele Brüning und Katrin Banse (B/B) Videoprojektion, Bühnenbild Charlotte Frevel Bühnenmusik und künstlerische Begleitung Andreas Ladwig Outside Eye Melanie López López Fotos Meike Reiners Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster und dem LWL Kulturfonds
Theater im Pumpenhaus
Gartenstraße 123
48147 Münster
Theater im Pumpenhaus gGmbH
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