Ein bisschen Frieden - ein böse-komisches Familienidyll von Tim Bierbaum
mit Christian Fiege, Jens Hamer, Gabriele Hürter-Krahl, Henrike Kalb, Johanna Koppers und Lisa Tews in einer Inszenierung von Tim Bierbaum
Die theaterwerkstatt schickt sechs Personen auf die Suche nach Wahrheit, Glück und einem Waffenstillstand
Überall Krieg auf der Welt — wie gut, dass Zuhause in der Familie die perfekte Harmonie und Glückseligkeit herrschen!
Das sagt sich auch Annika, die vor Jahren in die Großstadt geflohen war. Nach acht Jahren der Funkstille mit ihrer Familie kehrt sie nun in die ländliche Heimat zurück, doch die erhoffte Versöhnung, das ersehnte Familienglück bleiben erstmal aus. Ihr Exfreund steht kurz vor der Verlobung mit ihrer Schwester, ihre Mutter hofft, dass sie Zuhause wieder einzieht, alle paar Tage feiert ein anderes Familienmitglied Geburtstag, und dann ist da auch noch die Frage danach, wer Annika vor acht Jahren verraten hat…
Dieses Familienidyll ist böse-komisch, ungeschönt, rasant, spannend und anrührend. Es stellt infrage, ob im Krieg und in der Liebe wirklich alles erlaubt ist, oder ob es Verfehlungen gibt, die nicht verziehen werden können. Wenn am Ende aber die Familienverhandlungen erfolgreich verlaufen, gibt es vielleicht doch Hoffnung auf ein bisschen Frieden.
Die theaterwerkstatt, zuletzt präsent mit dem Stück „GLÜCK“, präsentiert wieder eine Komödie mit ernsten Untertönen, die zwischen Komik und Abgründen schwankt.