Das Repertoire für die außergewöhnliche Besetzung Flöte, Violine und Klavier ist sehr begrenzt,
dennoch haben viele namhafte Komponisten wenigstens ein Werk für diese besondere Gattung
geschrieben. Dieses Konzert lädt zu einer Reise durch drei Jahrhunderte Musik ein. Bachs Triosonate eröffnet mit klarer barocker Form und lebendiger Energie. Ibert fügt französische Farbigkeit hinzu, während Schostakowitsch und Cui mit feinsinnigen Miniaturen russischen Esprit zeigen. Schumanns „Phantasiestücke“ beschließen den Abend mit poetischer Innigkeit. Ein Programm voller Dialoge – zwischen Zeiten, Stilen und Empfindungen.
Das aus Münster stammende Oakmount-Trio wurde 2014 gegründet, um Werke der zeitgenössischen Komponistin Geraldine Green zu fördern. 2015 folgte auf Einladung der Komponistin eine England-Tournee. Seither setzen Gary Woolf (Flöte), Sebastian Kurz (Klavier) und Matthias Reuland (Violine) sich für selten gespielte Werke ein und haben mehrere Uraufführungen realisiert, aber auch Klassiker wie Bach oder Schostakowitsch im Repertoire. Die drei Musiker sind als Pädagogen, Dozenten und Künstler tätig und vielfach ausgezeichnet –ebenso ihre Schülerinnen und Schüler.
Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Triosonate g-Moll BWV 1029 | Vivace - Adagio - Allegro
Jacques Ibert (1890-1962): Deux Interludes | Andante espressivo - Allegro vivo
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): 5 Stücke | Präludium - Gavotte - Elegie - Walzer - Polka
César Cui (1835-1918): 5 Stücke | Badinage - Berceuse - Scherzino - Nocturne - Waltz
Robert Schumann (1810-1856): Phantasiestücke op. 88 | Romanze - Humoreske - Duett - Finale