Das Konzert zeigt Tänze verschiedener Kulturen und Zeiten – slawische und ungarische Rhythmen von Dvořák und Brahms sowie norwegische Tänze und Szenen aus der Peer-Gynt-Suite von Grieg. Tschaikowskys „Schwanensee“ bringt tänzerische Bilder voller Bewegung und Ausdruck. In Schuberts „Fantasie“ verwandelt sich der tänzerische Puls in ein poetisches Gespräch zwischen zwei Pianisten. Das Programm verbindet Rhythmus, Bewegung und unterschiedliche Charaktere zu einem einheitlichen musikalischen Erlebnis.
Duo’Logue – zwei Pianistinnen aus Kasachstan, die bereits beim Kennenlernen ihre gemeinsame musikalische Sprache fanden. Heute treten sie offiziell als Duo’Logue auf. Beim Spiel versuchen sie, zu einer Einheit zu verschmelzen und einen stillen Dialog zwischen zwei Menschen zu schaffen. Sie lassen die Musik durch sich wirken, übertragen Gefühle – von Freude bis Melancholie – und achten darauf, die Intention des Komponisten zu bewahren. So möchten sie, dass jeder Zuhörer die Musik auf seine Weise erlebt und spürt.
Zhanel Agzamova
Geboren am 26.06.2003 in Ust-Kamenogorsk, Kasachstan, absolvierte sie das Kunstkollegium der Brüder Abdullin am Fachbereich Klavier. Sie begann mit 16 Jahren professionell zu spielen und sammelte Erfahrung bei internationalen und nationalen Wettbewerben sowie Soloauftritten.
Shynar Murat
Geboren am 29.02.2004 in Xinjiang, China, begann sie mit 3 Jahren Klavier zu spielen und nahm ab 5 Jahren an Wettbewerben in China, Russland (St. Petersburg, Moskau) und Kasachstan teil. Sie zog nach Kasachstan und absolvierte ebenfalls das Kunstkollegium der Brüder Abdullin am Fachbereich Klavier.
Programm:
Franz Schubert (1797–1828): Marche Militaire Op. 51, Nr. 1 – Allegro vivace
Edvard Grieg (1843–1907): Norwegische Tänze, op. 35
Antonín Dvořák (1841–1904): Slawische Tänze, op. 72 , Nr. 1 in h-Moll – Molto vivace, Nr. 2 in e-Moll – Allegretto grazioso, op.46 Nr. 8 in g-Moll – Presto
Sergej Rachmaninoff (1873–1943): Valse in A-Dur, Nr. 4 aus „6 Morceaux“, op. 6 – Tempo di Valse
Johannes Brahms (1833–1897): Ungarische Tänze Nr. 1–5
Pause
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Arie „Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd“ – Andante piacevole (BWV 208)
Edvard Grieg (1843–1907): Peer Gynt Suite Nr. 1, op. 46 - Morgenstimmung - Anitra’s Tanz - In der Halle des Bergkönigs
Franz Schubert (1797–1828): Fantasie in f-Moll
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893): Schwanensee – Suite, op. 20a (arr. E. Langer)