Mozarts einzige Violinsonate in Moll mit ihrem dunklen, fast aufbegehrenden Tonfall trifft auf eine
der hellsten, scheinbar unbeschwertesten Violinsonaten von L. v. Beethoven. Dazu in extremem
Kontrast steht die aufwühlend-leidenschaftliche d-moll Violinsonate von Johannes Brahms. In seiner hochvirtuosen „Tzigane“ hingegen lotet Maurice Ravel die klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der Violine aus und überrascht mit teils „unerhörten“ Klängen.
Carl-Martin Buttgereit studierte Klavier in Essen, Berlin, Wien und Zürich bei Klaus Hellwig und
Jürg von Vintschger, später bei Karl-Heinz Kämmerling. Bereits während des Studiums konzertierte er rege und begleitete internationale Meisterkurse und Wettbewerbe. Konzertreisen führten ihn durch Europa, nach Brasilien und in die USA; Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen belegen seine vielseitige künstlerische Tätigkeit.
Ingo de Haas erhielt seine Ausbildung in Karlsruhe bei Ulf Hoelscher und in London bei David Takeno. Noch während des Studiums wurde er 1. Konzertmeister in Darmstadt, seit 1999 in Frankfurt und seit 2023 auch in Bayreuth. Als Solist, Kammermusiker und Primarius des Hindemith-Quartetts ist er vielfach auf CD dokumentiert.
Programm:
W.A. MOZART (1756-1791): Sonate emoll KV 304: Allegro - Tempo di Minuetto
L. v. BEETHOVEN ( 1770-1827): Sonate F-Dur, op.24, „Frühlings-
Sonate“: Allegro - Adagio molto espressivo - Scherzo, Allegro molto -Rondo, Allegro ma non troppo
J. BRAHMS (1833-1897): Sonate d-moll op.108: Allegro - Adagio - Un poco presto con sentimento - Presto agitato
M. RAVEL (1875-1937): Tzigane, Konzertfantasie